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Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein (Humphrey Bogart)

100 Jahre alter Südpol-Whisky nun in Schottland

In diesem Video spricht Robert Paterson darüber, was es braucht, einen 100 Jahre alten Whisky vom Südpol zurück nach Schottland zu bringen.

 

In diesem Betrag hatten wir schon einmal von diesem Fund berichtet. Forscher hatten 2006 am Südpol in einer alten Hütte des Polarforschers Shackleton 100 Jahre alten Whisky der Marke McKinlay entdeckt. Robert Paterson, Eigentümer von McKinlay, hatte von diesem Fund gehört und wollte wenigstens ein paar Flaschen zurück nach Schottland einführen, umden Whisky untersuchen und nachkreieren zu können. Drei Flaschen Shackleton Whisky wurden nun nach Erlaubnis des neuseeländischen Antarctic Heritage Trust aus Neuseeland nach Schottland überführt.

Was bedeutet dieser Fund für die Whiskywelt?

Robert Paterson spricht hier von einem der aufregendsten Projekte an denen er je gearbeitet hat. Vor der Überführung des Whiskys war gar nicht klar gewesen, dass sich die Flaschen in solch einem guten Zustand befanden und gar noch mit Whisky gefüllt waren. Der Masterblender verspricht sich von diesem Fund einen historischen Nutzen für die Whiskywelt und wieder einmal eine Bestätigung, dass Scotch Whisky die Nummer Eins aller Whiskys ist.

Es sei für ihn schon ein „emotionaler Moment“ gewesen, gab Robert Paterson zu, als er dann schließlich nach 4 Jahren Arbeit eine Flasche des 100 Jahre alten Whiskys in den Händen halten konnte.

Wie wird der Whisky untersucht und was verspricht man sich davon?

Zur Untersuchung wird der Whisky mit einer Spritze aus der Whiskyflasche entnommen. Damit wird gewährleistet, dass die Hülse und das Label keinen Schaden nehmen. Durch die Entnahme wird untersucht, wie sich dieser McKinlay Whisky zusammensetzt. Außerdem könnten neue Erkenntnisse über die Whiskyproduktion im 19. Jahrhundert gewonnen werden.

Was genau befindet sich in der 100 Jahre alten Whiskyflasche?

Robert Paterson vermutet, dass sich in der Whiskyflasche Single Malt, Blended Malt oder Blended Whisky befindet. Diese Art von Whisky aus dem 19.Jahrhundert sei im Allgemeinen meist ziemlich schwer im Geschmack und  basiere auf Torf.

Was geschieht nun mit dem Whisky?

Robert Paterson wird den Whisky in einer langwierigen Prozedur nach Zusammensetzung, Geschmack und weiteren Eigenschaften untersuchen.  Wir können  gespannt sein, was uns der Masterblender bald über diesen Whisky vom Südpol zu berichten hat. Und wer weiß, vielleicht gelingt es Robert Paterson diesen Whisky nachzukreieren und wir können bald selbst Shackletons Whisky genießen.

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